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Schmerzen - Tipps für die
Selbstmedikation
- Oft ist ein Griff zum Medikament verfrüht.
Vielleicht hilft auch ein bißchen Ruhe oder
frische Luft.
- Sogar natürliche Heilmittel können, je
nach Dosierung und Anwendung, unerwünschte
Nebenwirkungen haben. Vorsicht ist also immer geboten.
- Vor der Anwendung eines Medikaments sollte man sich
stets über die Ursachen der Beschwerden Klarheit
verschaffen.
- Bei Beschwerden kann eigentlich nur die gezielte
Therapie Erfolg haben. Man sollte nicht einfach
irgendein Mittel aus der Hausapotheke nehmen, nur weil
man es gerade verfügbar hat, oder der
gutgemeinten, aber womöglich falschen Empfehlung
eines Bekannten folgen.
- Niemals mehrere Medikamente zur Selbstbehandlung
gleichzeitig einnehmen, weil sich sonst die Wirksamkeit
und Nebenwirkungen gegenseitig aufheben oder
verstärken können. Die Zahl der
möglichen Wechselwirkungen wird
unüberschaubar.
- Zunächst sollte man mit einer möglichst
geringen, jedoch wirkungsvollen Dosis beginnen. Je nach
Bedarf kann die Dosis dann immer noch gesteigert
werden. Die medizinische Grundregel "so wenig wie
möglich, so viel wie nötig" gilt hier in ganz
besonderem Maße.
- Jede Selbstmedikation sollte nur kurzfristig sein,
um einerseits Dauerschäden durch längere
Anwendung zu vermeiden und andererseits eine beginnende
Krankheit nicht zu verschleiern.
- Bei erstmalig auftretenden Beschwerden ist
Zurückhaltung mit der Selbstmedikation geboten.
Nicht alltägliche Störungen weisen
häufig auf ernstere Erkrankungen hin.
- Anhaltende Beschwerden machen den Arztbesuch
erforderlich, um chronische Schäden zu vermeiden.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich vertrauensvoll
an uns.
Dr.
G. Deicke und sein Gesundheits-Team
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